Workflow-Fähigkeit

Eine wichtige Herausforderung auf dem Finishing-Markt ist Workflow (Arbeitsfluss), weshalb OptiScout-Software workflow-fähig sein muss. Sie muss über automatische Schnittstellen zu am Markt existierenden Design- und RIP-Software-Paketen verfügen. In OptiScout ist dieser automatische Datentransfer mittels der folgenden Datenformate realisiert: OXF, OXX, PDF. Die letztgenannten Datei-Formate enthalten die Schneidekonturen, Videomarken und ggf. die Barcode-Information.

Eine Schnittstelle ist in folgenden RIP-Software-Paketen vorhanden:

Caldera, PosterPrint, TexPrint, Colorgate, Wasatch, PosterJet, CADlink, MasterRip (IGEPA), ONYX, EFI, Prepare-it.

Print & Cut-Workflow

Drei Schritte vom Design bis zum Finished Job

Die OptiScout-Anwendung führt den Anwender Schritt-für-Schritt durch die Prepress-, Druck- und Finishing-Stufen des Produktionsprozesses. Dabei spielt es keine Rolle, um welchen Job, Drucker oder RIP es sich handelt. OptiScout bietet einzigartige Features um den Arbeitsfluss zu straffen und zu rationalisieren- Stichwort: Makros. OptiScout unterstützt den gleichen Workflow von der Druckvorstufe bis zum Finishing. Der Operator benutzt das RIP in der gleichen Weise, wie er es ohne Finishing-Maschine (Flachbett-Cutter) tun würde. Die Erzeugung und Vorbereitung der Schneidedaten erfolgt immer auf die gleiche Art und Weise - dies erzeugt einen konsistenten Produktionsfluss, der allen Beteiligten vertraut ist und der leicht zu trainieren ist.

A Print-Workflow (RIP)

Schritt 1: Design und Vorbereitung der Schneidedaten

Die Erzeugung der Schneidedaten wird entweder in der Design-Software (Illustrator, CorelDRAW, InDesign, Inkscape, OptiScout Design, OptiScout Prepare) oder in der RIP-Software vorgenommen. Der Entwurf wird in der Design-Software gezeichnet oder die Daten werden importiert. Der Operator erzeugt die Schneidekonturen rund um die Grafik in seiner Design-Anwendung. Die Grafik mit den Schneidekonturen wird an das RIP übergeben. Im RIP wird die Druckdatei für den ausgebenden Drucker vorbereitet: Registermarken und Barcode werden platziert. Eine zweite, separate Datei mit Schneidekontur, Marken und Barcode werden als OXF- oder PDF-Datei für OptiScout exportiert.

Schritt 2: Druck und Einrichtung

Anschließend wird die Grafik mit Registermarken und Barcode gedruckt; die Schneidekonturen werden dabei nicht mitgedruckt. Die fertigen Drucke sind nun bereit für den Finishing-Prozess. Die OXF-Datei mit Schneidekonturen und Registermarken wird in OptiScout importiert und der Operator bereitet die Schneidedatei für die Ausgabe auf dem Cutter vor. Die Werkzeuge werden zugewiesen.

B Cut-Workflow

Schritt 3: Automatisiertes Finishing (Schneiden - Rillen - Fräsen - Lasern)

Die Maschine wird gerüstet. Zum Schneiden platziert der Operator den Druck auf den Maschinentisch und scannt den Barcode. OptiScout sucht automatisch die dazu passende Datei mit den Schneidekonturen und Registermarken. Die Registermarken werden mittels einer auf dem Werkzeugkopf montierten Kamera gesucht und eingelesen. OptiScout vergleicht die Positionen der Marken in der Schneidedatei mit denen den Drucks. Hat das System die exakte Position der Druckgrafik analysiert, startet die Ausgabe. Das ausgeklügelte optische Erkennungsmodul garantiert perfekte Genauigkeit bei jeder Größe oder Form.

Die fertigen, geschnittenen Teile sind mit minimalem Benutzereingriff, 100%iger Genauigkeit und reduziertem Ausschuss bereit für die Lieferung.

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