Glossar

 
 
Digital Finishing ~ bezeichnet das Verfeinern und Individualisieren von gedruckten Erzeugnissen.

Digital Finishing muss in der Lage sein unterschiedliche Job-Reihenfolgen zu berücksichtigen, die sich von sehr kleinen, schnellen Druckdurchgängen bis zu komplexen variablen Ausgaben, die verschiedene Finishing-Werkzeuge benötigen, erstrecken können.

Die Nachfrage nach kürzeren Produktionsdurchläufen und Lieferzeiten hat Finishing zu einem Schlüsselfaktor in der Post-Produktion von Druckprozessen werden lassen. Es gibt eine substantielle Steigerung der Nachfrage nach differenzierten Prints, die Ausgaben in verschiedenen Formen und Konturen erlauben.

 
 
Front-End (1) Bei Software, ist Front-End gleichbedeutend mit Benutzeroberfläche.

(2) Bei Client/Server Anwendungen, wird der Client-Part oft als Front-End und der Server-Part Back-End genannt.

Front-End und Back-End sind Begriffe, um Programmschnittstellen und Leistungen relativ zum Nutzer dieser Schnittstellen und Leistungen zu charakterisieren (Nutzer kann dabei eine Person oder ein Programm sein). Bei einer Front-End Anwendung interagiert der Nutzer direkt mit der Anwendung selbst. Eine Back-End Anwendung arbeitet indirekt, dient zur Unterstützung der Front-End Services.

 
 
Makro

Als Makro bezeichnen wir eine beliebige Folge von Programmfunktionen und -befehlen, die unter einem bestimmten Namen zusammengefasst werden. Mit einer solchen Technologie lassen sich Abläufe im Produktionsablauf vollständig automatisieren.

Vorteil: Die Komplexität von Prozessen wird für den Bediener reduziert, Fehlerquellen werden minimiert und die Bearbeitungszeit sinkt - meist deutlich.

 
 
Nesting Nesting basierende Herstellung meint - einfach ausgedrückt - Ausschneiden aller benötigten Teile für ein Objekt aus einem einzelnen Stück (oder einem Stapel) Sperrholz, Metallplatte, Kunststoff oder Plexiglas auf einer Fräse oder Bearbeitungszentrum in einem Durchgang.

Maximale Ausbeute und Effizienz erfordert ein Schneidedesign, das verschiedene Objekte so nah wie möglich aneinander platziert und verschachtelt. Die Form der Objekte wird bei der Verschachtelung berücksichtigt.

Es braucht eine Menge Erfahrung, um die optimale Platzierung der Objekte auf der Platte herauszufinden, damit eine maximale Ausbeute bei geringst möglichem Materialaufwand und Abfall realisiert werden kann. Leistungsfähige Nesting-Software kann den entscheidenden Unterschied ausmachen.

 
 
Post-Prozessor Ein Post-Prozessor ist ein Computerprogramm, das die Ergebnisse eines anderen Programms in ein neues Format konvertiert. Bei CNC-Maschinen in der Fertigungswirtschaft findet er häufig Verwendung. Er ist ein system-unabhängiges Programm, das die Bearbeitungsschritte eines Werkstücks beschreibt, und zwar in einer maschinenverständlichen Form und Sprache. Dabei kann jede Maschine einen speziellen eigenen Post-Prozessor haben, der die Daten in einem für dieses Gerät lesbaren Format bereitstellt.
 
 
Print & Cut Print & Cut” beschreibt den Prozess des kombinierten Druckens und Schneidens auf einem oder mehreren Geräten.

Zunächst wurde dieser Begriff benutzt um die Möglichkeiten von Hybridplottern wie z. B. den Roland PC 60 zu beschreiben, der Druck- und Schneidewerkzeug in einem Gerät vereinigte. Heutzutage wird der Begriff benutzt, um den Arbeitsprozess, wo Drucke konturiert geschnitten werden, zu beschreiben. Für den Konturschnitt finden so genannte Register- oder Videomarken Verwendung, die von einer CCD-Kamera oder einem optischen Sensor erkannt werden können. Die Marken sind erforderlich, um die höchstmögliche Genauigkeit im Schneideprozess zu erreichen.

OptiScout unterstützt sowohl Hybridplotter mit optischen Sensoren als auch gemischte Drucker/Plotter-Umgebungen in industriellen Arbeitsprozessen.

 
 
Raster Image Prozessor

Kurz: RIP - Software, die Vektordaten rastert und die Ausgabe auf Großformatdruckern steuert.

Vorteil: Die Druckqualität ist steuerbar und die Gesamt-Druckzeit (Rastern + Ausgabe) wird durch parallelisierte Prozesse verkürzt.

 
 
Touch & Go

Touch & Go” heißt in OptiScout die touchscreen-fähige Benutzeroberfläche, mit der der Maschinen-Bediener, Schritt für Schritt, durch die Anwendung geführt wird und bei der ihm alle Auswahlmöglichkeiten als grafische Schaltflächen angezeigt werden. Die Touchscreen-Oberfläche kann, exakt den Kundenanforderungen folgend, angepasst werden. 

Vorteil: Nur die für den Prozess benötigten Funktionen werden angezeigt und einfach durch die Berührung der Schaltfläche auf dem Monitor (Touch) ausgeführt (Go). Die Bedienung ist kinderleicht, denn es können keine Schritte vergessen werden und die Fehlerquote reduziert sich spürbar.

 
 
Workflow Die definierte Serie von Aufgaben innerhalb eines Betriebes, um ein bestimmtes Ergebnis zu erreichen. Einfach ausgedrückt geht es beim Workflow darum, die richtige Arbeit an die richtigen Leute zur richtigen Zeit zu bringen und das immer wieder.

Die definierte Serie von Aufgaben innerhalb einer Firma um letztlich einen Erfolg zu erzielen.

Workflow bedingt den Einsatz von Software-Werkzeugen als Teil eines breiteren Systems von Arbeitsabläufen, um die Prozesswege (oder Abläufe) zu organisieren und zu managen. Workflow-Werkzeuge (z. B. Makros) erlauben die Regelsetzung in Bezug auf diese Prozesse - sie beschreiben den neuen Flow.

Der Einsatz von elektronischen Hilfssystemen hat Vorteile gegenüber manuellen Methoden. Zum Einen können Aufgaben parallel ausgeführt werden. Zweitens werden Prozesse transparenter. Ein Ergebnis von Transparenz ist, das es leichter ist zu sagen wie der Status der Jobverarbeitung ist und wer daran arbeitet.

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